Eigene BesonderheitenFahrten, Versetzung, Lehrgänge
Keine Steuerberatung durch unsdas übernimmt der Partner
Nettosolderhöhungneu: monatlich mehr netto
1.000–2.200 €typische Rückerstattung pro Jahr
Die drei wichtigsten Punkte.
Soldaten haben Besonderheiten
Fahrten, Lehrgänge, Versetzungen und Werbungskosten können steuerlich relevant sein.
Spürbare Rückerstattung
Mit allen Pauschalen und Werbungskosten sind bei vielen Soldaten rund 1.000–2.200 € Erstattung pro Jahr realistisch.
Monatlich mehr netto
Seit 2026 lässt sich die Entlastung als Nettosolderhöhung beim Finanzamt beantragen – statt aufs Jahresende zu warten.
Worum es bei steuerlichen Themen geht.
Der Dienst bringt steuerliche Besonderheiten mit sich, die viele nicht voll nutzen. Versetzungen, doppelte Haushaltsführung, Reisekosten, Arbeitsmittel oder Fortbildungen lassen sich häufig als Werbungskosten ansetzen – oft bleiben dadurch mehrere hundert Euro pro Jahr liegen.
Wer alle Pauschalen und Werbungskosten konsequent nutzt, holt sich davon einen großen Teil zurück – bei vielen Soldaten liegt die jährliche Erstattung zwischen rund 1.000 und 2.200 €. Wir zeigen dir, welche Hebel dafür zählen. Eine steuerliche Beratung im Einzelfall leisten wir dabei nicht – die übernimmt ein Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein. Drei Dinge sind wichtig:
Versetzung & Umzug
Dienstliche Umzüge, doppelte Haushaltsführung und Pendelei bergen häufig steuerliches Potenzial.
Werbungskosten
Fahrten, Lehrgänge oder Ausrüstung können sich steuerlich auswirken – wenn man sie richtig erfasst.
Wir beraten nicht steuerlich
Steuerberatung ist Steuerberatern vorbehalten. Wir erkennen den Bedarf und übergeben an unseren Partner Steuer-Beamte.de.
Worauf es 2026 ankommt: Wegfall der Mindestvorsorgepauschale
Ab 2026 entfällt für viele die sogenannte Mindestvorsorgepauschale im Lohnsteuerabzug. Die Folge: Wer freie Heilfürsorge hat, zahlt monatlich tendenziell mehr Lohnsteuer und hat weniger netto. Gleichzeitig entfällt teils die Pflicht zur Veranlagung – eine freiwillige Steuererklärung lohnt sich dann oft, weil zu viel gezahlte Steuer zurückkommt. Sie kann bis zu vier Jahre rückwirkend abgegeben werden.
Bleibt bei dir steuerlich etwas liegen?
Wir ordnen kostenlos ein und stellen bei Bedarf den Kontakt zum passenden Steuerberater her – verständlich und ohne Verkaufsdruck.
Wer als Soldat alle Pauschalen und Werbungskosten konsequent ansetzt, holt sich davon einen spürbaren Betrag zurück:
1.000–2.200 €
typische jährliche Rückerstattung bei einer sauberen Erklärung mit allen Pauschalen
Klassisch
Einmal im Jahr zurück
Du gibst die Steuererklärung ab und bekommst zu viel gezahlte Lohnsteuer als Erstattung aufs Konto – rückwirkend bis zu vier Jahre möglich.
Neu seit 2026
Jeden Monat mehr netto
Statt aufs Jahresende zu warten, kannst du einen Freibetrag beim Finanzamt eintragen lassen – die Entlastung kommt direkt als höheres Netto im Sold an („Nettosolderhöhung").
Die genannte Spanne ist ein Erfahrungswert, keine Garantie – die tatsächliche Höhe hängt von deiner persönlichen Lage ab.
Diese Posten lohnen sich besonders.
Am meisten holen Soldaten meist über die doppelte Haushaltsführung nach einer Versetzung heraus, über Fahrt- und Reisekosten (Entfernungspauschale, Verpflegungsmehraufwand) sowie über beruflich beschaffte Ausrüstung und Fortbildungen. Auch ein Umzug aus dienstlichen Gründen ist absetzbar.
Manches ist dagegen steuerfrei – etwa der Auslandsverwendungszuschlag. Welche Posten in deinem Fall zählen und wie du sie belegst, klären wir gemeinsam und geben es sauber an den richtigen Partner weiter. Dies ersetzt keine steuerliche Beratung im Einzelfall.
Häufige Fragen zu steuerlichen Themen.
Bei meinem Sold lohnt sich der Aufwand nicht.
Diese Annahme kostet viele Soldaten bares Geld. Gerade typische Posten wie eine doppelte Haushaltsführung, Fahrten zum Dienst, versetzungsbedingte Umzüge oder Arbeitsmittel summieren sich oft zu einer spürbaren Rückerstattung. Je mehr dienstliche Besonderheiten zusammenkommen, desto eher lohnt sich die Erklärung. Der Aufwand steht dabei meist in keinem Verhältnis zu dem, was am Ende zurückkommt.
Ich nutze schon ein Steuerprogramm.
Das ist ein guter Anfang, hat aber eine Schwäche: Steuerprogramme fragen die Soldaten-Spezifika nicht aktiv ab. Wer nicht weiß, dass bestimmte dienstliche Kosten absetzbar sind, trägt sie schlicht nicht ein – und verschenkt damit Geld. Genau an diesen blinden Flecken setzen wir an und zeigen dir, worauf es in deiner Situation ankommt.
Macht ihr meine Steuererklärung für mich?
Wir ordnen deine Situation ein, zeigen dir die relevanten Stellschrauben und sorgen dafür, dass du nichts Wesentliches übersiehst. Eine konkrete steuerliche Beratung im rechtlichen Sinne dürfen und wollen wir aber nicht ersetzen – dafür gibt es Steuerberater und Lohnsteuerhilfevereine. Gehört dein Fall dorthin, sagen wir dir das offen und verweisen dich an die richtige Stelle.
Welche Werbungskosten sind für Soldaten typisch?
Häufig geht es um doppelte Haushaltsführung, Fahrten zwischen Wohnung und Dienst, umzugsbedingte Kosten bei einer Versetzung sowie Arbeitsmittel und Lehrgänge. Gerade die Kombination aus Standortwechseln und Pendeln macht die Soldaten-Steuererklärung oft ergiebiger als gedacht. Welche Posten in deinem Fall greifen, hängt von deiner konkreten Dienstsituation ab. Wir helfen dir, die für dich passenden zu erkennen.
Das Jahr ist rum – ist es jetzt zu spät?
Nein, ganz im Gegenteil. Steuererklärungen lassen sich mehrere Jahre rückwirkend abgeben – du kannst dir also auch verpasstes Geld aus der Vergangenheit oft noch zurückholen. Damit lohnt sich der Einstieg fast immer, selbst wenn du bisher noch nie eine Erklärung gemacht hast. Wichtig ist nur, die geltenden Fristen im Blick zu behalten.
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