Gerade junge Soldaten können vom langen Anlagehorizont profitieren.
Flexibilität beachten
Dienstzeit, DZE und Lebensplanung verändern sich. Vorsorge muss dazu passen.
Kosten und Struktur prüfen
Entscheidend ist nicht nur die Renditeidee, sondern auch Kosten, Flexibilität und Zweck.
Worum es bei der Altersvorsorge geht.
Ob deine Versorgung im Alter reicht, hängt stark von deinem Dienststatus ab. Berufssoldatinnen und Berufssoldaten erhalten ein Ruhegehalt – oft aber nicht in der erhofften Höhe, weil besondere Altersgrenzen und nicht ruhegehaltfähige Zulagen die Sache schmälern. Soldaten auf Zeit haben gar kein Ruhegehalt und werden lediglich in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert.
Daraus entsteht eine Versorgungslücke zwischen dem letzten Nettoeinkommen und der späteren Versorgung. Wie groß sie ausfällt – und wie früh du gegensteuerst – entscheidet maßgeblich über deinen Lebensstandard im Alter. Drei Dinge sind wichtig:
Zeit schlägt Beitrag
Wer früh anfängt, lässt den Zinseszins arbeiten. Schon kleine Beträge werden über die Jahre zu einem spürbaren Baustein.
Deine Lage zählt
Berufssoldaten und Soldaten auf Zeit starten unterschiedlich – Pension oder Nachversicherung in der Rente verändern den Bedarf.
Modern & flexibel
Wir setzen auf Fonds, ETFs und Immobilien – renditeorientiert und anpassbar, statt auf starre, teure Altverträge.
Worauf es ankommt: SaZ und Berufssoldat getrennt betrachten
Die Ausgangslage ist sehr unterschiedlich. Beim Berufssoldaten richtet sich das Ruhegehalt nach den ruhegehaltfähigen Dienstbezügen – der Höchstsatz wird wegen besonderer Altersgrenzen aber häufig nicht erreicht. Beim Soldaten auf Zeit erfolgt eine Nachversicherung in der gesetzlichen Rente auf Basis der Bezüge ohne Zulagen – das ergibt vergleichsweise wenige Entgeltpunkte und damit eine niedrige Rente, besonders bei kurzer Dienstzeit. Wir rechnen deine Lücke statusgenau durch.
Wie groß wird deine spätere Lücke?
Wir prüfen kostenlos, welche Vorsorge zu deiner Dienstzeit, deinem Status und deinen Zielen passt – verständlich und ohne Verkaufsdruck.
Der größte Hebel in der Altersvorsorge ist nicht der Beitrag, sondern die Zeit. Bei gleichem monatlichen Sparbetrag macht ein früher Start über die Jahre einen deutlichen Unterschied:
Start mit 20 · eingezahlt 54.000 €Start mit 35 · eingezahlt 36.000 €
Modellrechnung: 100 €/Monat, 7 % p.a. (monatlich verzinst), bis zum Renteneintritt mit 65 – ohne Kosten und Steuern. Der frühe Start kommt mit nur 18.000 € mehr Einzahlung auf rund das Dreifache. Beispielhafte Darstellung, keine Garantie für künftige Erträge.
Wie du die Lücke schließt.
Der wirksamste Hebel ist die Zeit. Wer früh beginnt, lässt den Zinseszins arbeiten – kleine monatliche Beträge wachsen über Jahrzehnte zu einem spürbaren Vermögen. Genau das zeigt die Grafik oben: Derselbe Sparbetrag bringt bei einem frühen Start ein Vielfaches dessen, was ein später Start erreicht.
Für den langen Horizont eignen sich vor allem ETF- und Fondssparpläne: breit gestreut, kostengünstig und flexibel. Wir ordnen mit dir ein, welcher Sparplan zu deinen Zielen und deiner Risikobereitschaft passt – unabhängig und ohne Verkaufsdruck. Dies ist keine Anlageberatung; Renditen am Kapitalmarkt sind nicht garantiert.
Häufige Fragen zur Altersvorsorge.
Als Soldat bin ich doch bestens versorgt?
Das gilt nur eingeschränkt. Eine volle Pension erhalten im Wesentlichen Berufssoldaten nach langer Dienstzeit. Als Soldat auf Zeit wirst du dagegen gesetzlich nachversichert – und das fällt in der Regel deutlich geringer aus, als viele erwarten. Daraus entsteht eine Versorgungslücke, die du am besten kennst, bevor sie real wird.
Bis zur Rente ist doch ewig hin.
Gerade dieser lange Zeitraum ist dein größter Vorteil. Durch den Zinseszinseffekt wächst früh angelegtes Geld über die Jahre überproportional – jeder Euro mit Anfang zwanzig wiegt am Ende schwerer als einer mit vierzig. Wer spät startet, muss für dasselbe Ziel ein Vielfaches aufwenden. Überhaupt anzufangen ist also wichtiger, als gleich mit hohen Beträgen zu starten.
Ich werde ohnehin übernommen oder verbeamtet.
Das mag sein – sicher ist es aber nicht, und allein darauf zu bauen ist riskant. Selbst bei einer Übernahme bleibt je nach Eintrittszeitpunkt und Dienstjahren häufig eine Lücke. Eine flexible Grundabsicherung schadet in keinem Szenario: Kommt die Verbeamtung, kannst du sie anpassen; kommt sie nicht, bist du froh, vorgesorgt zu haben.
Reicht es nicht, einfach selbst zu sparen?
Sparen ist gut, reicht als Altersvorsorge aber selten. Geld auf dem Konto verliert durch die Inflation Jahr für Jahr an Kaufkraft, sodass real weniger übrig bleibt, als die Zahl vermuten lässt. Sinnvoller sind renditeorientierte Wege wie Fonds, ETF oder Immobilien, die langfristig die Inflation ausgleichen können. Welcher Mix zu dir passt, hängt von deinem Zeithorizont und deiner Risikobereitschaft ab.
Wie groß ist meine Versorgungslücke wirklich?
Das lässt sich pauschal nicht sagen, weil es von Status, Dienstzeit und Eintrittsalter abhängt. Genau deshalb ist die wichtigste Übung, sie einmal konkret zu beziffern, statt mit einem Bauchgefühl zu planen. Wir rechnen mit dir durch, was später voraussichtlich reinkommt und was du brauchst – erst diese Zahl macht das Thema greifbar.
„Kann mich überhaupt nicht beschweren, immer sehr gut erreichbar. Bei Fragen bekommt man immer die Hilfe, die man benötigt – und keinen Wischiwaschi-Text."
C
CATVerifiziert · 07.01.2026
„Ich arbeite seit Jahrzehnten bei der Sozialversicherung und hatte trotzdem keinen Plan vom Gesetzesdschungel der Bundeswehr. Mein Sohn konnte am Ende selbstständig entscheiden."
AN
ANVerifiziert · 31.05.2026
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