Das Wichtigste in Kürze
- Die Bundeswehr verlegt Verbände zur Großübung nach Litauen (Truppenübungsplatz Pabradé).
- Beteiligt sind rund 2.900 Soldaten aus mehreren NATO-Staaten.
- Das Wachbataillon trainierte Schutz und Transport von Personen.
- Beim Thema Besoldung stand das Beteiligungsgespräch zum geplanten Nachzahlungs-Gesetz an.
Litauen: Verbände verlegen zur Übung
Ende Mai hat die Bundeswehr für eine Großübung Verbände nach Litauen verlegt – auf den Truppenübungsplatz Pabradé. Für die Übung im Mai und Juni wurden rund 2.900 Soldaten, darunter etwa 2.300 aus Deutschland, sowie rund 800 Fahrzeuge aus mehreren NATO-Staaten zusammengezogen. Die Litauen-Brigade ist der erste dauerhaft im Ausland stationierte Großverband der Bundeswehr.
Was heißt das für dich? Für die Betroffenen bedeutet eine Verlegung viel Organisation – dienstlich wie privat.
Wachbataillon übt Personenschutz
Ende Mai trainierte das Wachbataillon bei der Übung „Bollwerk Bärlin“ den Schutz und den sicheren Transport von Personen über Straße, Wasser und Luft.
Besoldung: nächster Schritt beim Nachzahlungs-Gesetz
Beim geplanten Bundesalimentationsgesetz (BAlimentG), das auch die Nachzahlungen für die vergangene Unteralimentation regeln soll, stand Ende Mai ein Verfahrensschritt an: das Beteiligungsgespräch mit dem Bundesinnenministerium am 26. Mai. Danach müssen noch Kabinett und Bundestag entscheiden; ein Kabinettsbeschluss war für Mai angepeilt. An den bereits laufenden Abschlagszahlungen ändert das nichts – sie sind unabhängig gesichert.
Was heißt das für dich? Die monatlichen Erhöhungen laufen weiter aufs Konto. Die Nachzahlungen für die Vergangenheit hängen aber weiter am Gesetz – einen verbindlichen Auszahlungstermin gibt es noch nicht.